notgeil

Hallo, Sie haben hier nach der Bedeutung des Wortes notgeil gesucht. In DICTIOUS findest du nicht nur alle Wörterbuchbedeutungen des Wortes notgeil, sondern erfährst auch etwas über seine Etymologie, seine Eigenschaften und wie man notgeil in der Einzahl und Mehrzahl ausspricht. Hier finden Sie alles, was Sie über das Wort notgeil wissen müssen. Die Definition des Wortes notgeil wird Ihnen helfen, beim Sprechen oder Schreiben Ihrer Texte präziser und korrekter zu sein. Wenn Sie die Definition vonnotgeil und die anderer Wörter kennen, bereichern Sie Ihren Wortschatz und verfügen über mehr und bessere sprachliche Mittel.

notgeil (Deutsch)

Positiv Komparativ Superlativ
notgeil notgeiler am notgeilsten
Alle weiteren Formen: Flexion:notgeil

Worttrennung:

not·geil, Komparativ: not·gei·ler, Superlativ: am not·geils·ten

Aussprache:

IPA:
Hörbeispiele: Lautsprecherbild notgeil (Info)

Bedeutungen:

derb, vulgär: von starkem sexuellem Triebstau erfasst, wobei die kontrollierte Handlungsfähigkeit als eingeschränkt ausgedrückt werden soll.

Herkunft:

Zusammensetzung aus Not und geil

Synonyme:

rattig, gampig

Beispiele:

Nach seiner langen sexuellen Abstinenz war er so notgeil, dass er sich mit einem Baum gepaart hätte.
Das verklemmte, notgeile Wiener Straßenvolk zeigt immerzu seine schlampige Unterwäsche.[1]
Sie treiben sich frustriert im flachen Wasser herum und fallen notgeil über jede See-Elefantenkuh her, die sich zu weit von ihrem Pascha entfernt.[2]
Dann sind da natürlich die Eroberer. Siegestrunken sind sie, unrasiert, notgeil, brutal und zuweilen kindlich.[3]
Erst stört der Junge seine Eltern beim Sex, verkauft den Slip seiner älteren Schwester an einen notgeilen Klassenkameraden, quält den Hund seiner Nachbarin und setzt ihn unter Drogen, .[4]
Die Menschheit steht also wieder einmal am Abgrund, wäre da nicht Sam Witwicky, ein reichlich naiver und schüchterner, aber von seiner Hormonwelt getriebener und deshalb notgeiler Vorstadt-Teenie, dessen Großvater einst im Eismeer auf die Alien-Roboter gestoßen war.[5]

Übersetzungen

Uni Leipzig: Wortschatz-Portalnotgeil

Quellen:

  1. Claus Spahn: Das Salzburg-Gespenst. In: Zeit Online. Nummer 35/2001, 23. August 2001, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 5. Dezember 2012).
  2. Michael Miersch: Männliche See-Elefanten sind fette Paschas. Zwischen Tieren. In: Welt Online. 14. Oktober 2009, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 5. Dezember 2012).
  3. Hanns-Georg Rodek: Frauen waren die Helden der Stunde Null. In: Welt Online. 22. Oktober 2008, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 5. Dezember 2012).
  4. Wikipedia-Artikel „Kleines Arschloch (Film)“ (Stabilversion)
  5. Holger Erdmann: Materialschlacht für pubertäre Jungs. In: FOCUS Online. 1. August 2007, ISSN 0943-7576 (URL, abgerufen am 5. Dezember 2012).