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Kraftausdruck wissen müssen. Die Definition des Wortes
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Worttrennung:
- Kraft·aus·druck, Plural: Kraft·aus·drü·cke
Aussprache:
- IPA:
- Hörbeispiele: Kraftausdruck (Info)
Bedeutungen:
- Linguistik: derber sprachlicher Ausdruck, mit dem der Sprecher seine heftigen Gefühle zum Ausdruck bringt
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Kraft und Ausdruck
Sinnverwandte Wörter:
- Kraftwort
Oberbegriffe:
- Ausdruck
Beispiele:
- Reiners widmet den Kraftausdrücken ein eigenes kleines Kapitel seiner „Stilkunst“.[1]
- „Der Wortschatz, im allgemeinen arm und einförmig, ist doch reich an Kraftausdrücken.“[2]
- „Martin Luther, bekannt für seine Neigung zu Kraftausdrücken, trug maßgeblich zur Verbreitung des Wortes bei.“[3]
- „Es gibt oder gab bis vor kurzem in Spanien eine spezifische Männersprache, die sich durch solche ritualisierten tacos, ganz vorwiegend sexuelle Kraftausdrücke also, kennzeichnete.“[4]
- „Ich mußte ihm deutsche Kraftausdrücke beibringen.“[5]
Übersetzungen
- Wikipedia-Artikel „Kraftausdruck“
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kraftausdruck“
- Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Kraftausdruck“
Quellen:
- ↑ Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, S. 484-486. ISBN 3-406-34985-4.
- ↑ Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, S. 245.
- ↑ Bodo Mrozek: Lexikon der bedrohten Wörter II. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 978-3-499-62193-2 , Stichwort: Strauchdieb, Seite 165.
- ↑ Hans-Martin Gauger: Das Feuchte und das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62989-1 , Seite 104. Kursiv gedruckt: tacos.
- ↑ Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1 , Seite 231. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.