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Worttrennung:
- em·den, Präteritum: em·de·te, Partizip II: ge·em·det
Aussprache:
- IPA: ,[1][2] schweizerisch: [3]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -eːmdn̩ -ɛːmdn̩
Bedeutungen:
- Schweiz: mittels des zweiten Schnittes (und weiterer Schnitte) einer Mähwiese Viehfutter gewinnen, Emd (Grummet) machen
Herkunft:
- Ableitung von althochdeutsch āmād (siehe Emd).[4]
Synonyme:
- öhmden
Beispiele:
- „Zum Heuen und Emden schönes, sonnseitig gelegenes Stück Land, maschinell bewirtschaftbar.“[5]
- „Anfang Juli wird im Haushalt Riegg gewartet – auf besseres Wetter, damit man emden kann.“[6]
- „Die abgeweidete Fläche wird mit dem Schleppschlauchverteiler gegüllt und dann geemdet.“[7]
Wortfamilie:
- Emd
Übersetzungen
- Duden online „emden“
- Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „emden“
- Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „emden“
- Kurt Meyer: Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, ISBN 978-3-7193-1382-1 , Seite 113, Stichwort „emden“.
- Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2016, ISBN 978-3-11-024543-1, DNB 108083964X , Seite 206, Stichwort „emden“.
- Hans Bickel, Christoph Landolt; Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache (Herausgeber): Duden, Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-411-70418-7 , Seite 33, Stichwort „emden“.
- Friedrich Staub , Ludwig Tober et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 1. Band: A, E, I, O, U, F/V, Huber, Frauenfeld 1881, DNB 948901764 (Digitalisat) , Spalte 213, Stichwort „ǟmden“.
Quellen:
- ↑ Duden online „emden“, Stichwort „Emd“
- ↑ Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2016, ISBN 978-3-11-024543-1, DNB 108083964X , Seite 206, Stichwort „Emd“
- ↑ Vergleiche Kurt Meyer: Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, ISBN 978-3-7193-1382-1 , Seite 113, Stichwort „Emd“.
- ↑ Albert Bachmann et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 4. Band: M, N, B/P (Bu), Huber, Frauenfeld 1901, DNB 948902116 (Digitalisat) , Spalte 1056, Stichwort „ǟmden“.
- ↑ Urner Wochenblatt, 10. Juli 1968. Zitiert nach Kurt Meyer: Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, ISBN 978-3-7193-1382-1 , Seite 113, Stichwort „emden“.
- ↑ St. Galler Tagblatt, 16. Juli 2009, Seite 42. Zitiert nach Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2016, ISBN 978-3-11-024543-1, DNB 108083964X , Seite 206, Stichwort „emden“.
- ↑ «Ich mähe Heu und Emd etwas älter». Schweizer Bauer, 3. November 2014 (abgerufen am 29. September 2020).