Silbengipfel

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Silbengipfel (Deutsch)

Singular Plural
Nominativ der Silbengipfel die Silbengipfel
Genitiv des Silbengipfels der Silbengipfel
Dativ dem Silbengipfel den Silbengipfeln
Akkusativ den Silbengipfel die Silbengipfel

Worttrennung:

Sil·ben·gip·fel, Plural: Sil·ben·gip·fel

Aussprache:

IPA:
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Silbengipfel (Info)

Bedeutungen:

Linguistik: der Teil der Silbe, der aus einem Vokal, Diphthong oder Sonanten besteht und der in einer Silbe immer vorhanden sein muss

Herkunft:

Determinativkompositum aus Silbe, Fugenelement -n und Gipfel

Synonyme:

Nukleus, Silbenkern

Gegenwörter:

Silbenkoda, Silbenkopf

Oberbegriffe:

Silbe, Phonetik, Linguistik

Beispiele:

In dem Wort "Herbst" bildet der Laut den Silbengipfel; in "Ei" ist der Diphthong der Silbengipfel, er macht in diesem Fall aber auch allein die ganze Silbe und das Wort aus. In dem Wort "kannten" () ist der silbische Sonant ein Silbengipfel.
„Die Silbe hat einen Silbengipfel. Dieser ist vor allem durch relativ hohen Atemdruck (Expirationsintensität) und durch eine relativ große Schallfülle markiert.“[1]
„Je sonorer ein Segment ist, desto geeigneter ist es als Silbengipfel.[2]
„Als Silbenkern (Silbengipfel) wird das Lautsegment bezeichnet, das Akzent und Ton trägt.“[3]

Übersetzungen

Wikipedia-Artikel „Silbengipfel
Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Silbengipfel“. ISBN 3-520-45203-0.
Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Silbengipfel“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Rosemarie Lühr: Neuhochdeutsch. Fink, München 1986, Seite 208. ISBN 3-7705-2287-7.
  2. Heinz Vater: Einführung in die Sprachwissenschaft. Fink, München 1994, S. 61 f. ISBN 3-8252-1799-X.
  3. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 94. ISBN 3-484-73002-1.