zurückverfolgen

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zurückverfolgen (Deutsch)

Person Wortform
Präsens ich verfolge zurück
du verfolgst zurück
er, sie, es verfolgt zurück
Präteritum ich verfolgte zurück
Konjunktiv II ich verfolgte zurück
Imperativ Singular verfolge zurück!
Plural verfolgt zurück!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
zurückverfolgt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:zurückverfolgen

Worttrennung:

zu·rück·ver·fol·gen, Präteritum: ver·folg·te zu·rück, Partizip II: zu·rück·ver·folgt

Aussprache:

IPA:
Hörbeispiele: Lautsprecherbild zurückverfolgen (Info), Lautsprecherbild zurückverfolgen (Info)

Bedeutungen:

nachvollziehen eines Sachverhaltes in Richtung seines Ursprunges

Herkunft:

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adverb zurück und dem Verb verfolgen

Synonyme:

rekonstruieren

Sinnverwandte Wörter:

nachvollziehen

Gegenwörter:

vorhersagen, prognostizieren

Oberbegriffe:

projizieren, verfolgen

Beispiele:

Meinhard I. (III.), Graf von Görz und Tirol, stammte aus einem Geschlechte, das sich bis in den Anfang des 12. Jahrhunderts zurückverfolgen läßt.[1]
Die blank geschliffenen, brillanten Bronzebüsten der Jonghelinck und Leoni rufen römisch-imperiale Bezüge auf, so wie die Genealogen den Stammbaum bis zu Noah, die Trojaner oder Cäsar zurückverfolgen.[2]
In einem einzigen Fall konnten Forscher die Leistungskraft eines Sportlers bis ins Erbgut zurückverfolgen.[3]
„Der Begriff der Antinomie läßt sich bis zu Plutarch und Quintilian zurückverfolgen, hat aber erst bei Kant seine philosophisch relevante Ausprägung gewonnen.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

mit Akkusativobjekt: Anruf, Handynummer, Herkunft, IP-Adresse, Stammbaum, Telefonnummer, Ursprünge, Vorfahren, Wurzeln zurückverfolgen

Übersetzungen

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zurückverfolgen
Uni Leipzig: Wortschatz-Portalzurückverfolgen
The Free Dictionary „zurückverfolgen
Duden online „zurückverfolgen
Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „zurückverfolgen“ auf wissen.de

Quellen:

  1. Wikisource-Quellentext „ADB:Meinhard (Graf von Görz und Tirol)
  2. Martin Warnke: Die Macht im Sorgenstuhl. In: Zeit Online. Nummer 11/2000, 9. März 2000, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 3. Juni 2014).
  3. Tobias Hürter: Sport: Gut gebaut. In: Zeit Online. Nummer ZEIT Wissen 03/2006, 18. Januar 2006, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 3. Juni 2014).
  4. Norbert Hinske, Franz von Kutschera: Historisches Wörterbuch der Philosophie - Antinomie. Schwabe Verlag, Basel 2007, Seite 5776.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: zurückfolgen