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„Aïs neues strukturierendes Landschaftselement wurde im südlichen Quartier, der StraBenbahntrasse folgend, ein Boulevard mit einem Wassergraben - die Gracht - angelegt.“[2]
„ Straße der Stadt, die sie vom Oster- zum Westersielzug quer durchschneidet, die einzige, bei der die Gefahr einer Monotonie hätte aufkommen können, ist von einer Gracht durchflossen, oder wie man hier sagt: von einem Burggraben.“„“[3]
Gracht ist ein anderes Wort für das mittelniederdeutsche »Graft«, es steht sowohl für den Stadtgraben, als auch für das Begräbnis und den Begräbnisplatz.[4]
„Diese einfache Form steht neben gruft, wie im Ndl. graf Grab neben graft und gracht Graben.“[5]
Im Spreewald gibt es Fließe, im Fläming Grachten.
„Im 17. Jahrhundert, so hatte ich mal gelesen, wurden die Steuern nach der Zahl der Fenster zur Gracht berechnet.“[6]
„Rotterdam am Maasfluß ist eine große Stadt, von Kanälen durchzogen, die sie dort Grachten nennen, welche viel als Schiffshäfen benutzt werden.“[7]
↑Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gracht“, Seite 367.