legitimieren

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legitimieren (Deutsch)

Verb

Person Wortform
Präsens ich legitimiere
du legitimierst
er, sie, es legitimiert
Präteritum ich legitimierte
Konjunktiv II ich legitimierte
Imperativ Singular legitimiere!
legitimier!
Plural legitimiert!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
legitimiert haben
Alle weiteren Formen: Flexion:legitimieren

Worttrennung:

le·gi·ti·mie·ren , Präteritum: le·gi·ti·mier·te , Partizip II: le·gi·ti·miert

Aussprache:

IPA:
Hörbeispiele: Lautsprecherbild legitimieren (Info)
Reime: -iːʁən

Bedeutungen:

rechtlich anerkennen, als rechtens erklären
jemanden mit gewissen Rechten ausstatten
reflexiv: sich ausweisen, seine Identität (und sein Recht auf Anwesenheit) nachweisen

Herkunft:

unter Einfluss von französisch légitimer → fr aus dem spätlateinischen Verb legitimare → la „rechtlich anerkennen“.
Ableitung von legitim mit dem Ableitungsmorphem ier(en)

Synonyme:

anerkennen
befugen, berechtigen
sich ausweisen, identifizieren

Sinnverwandte Wörter:

begründen, rechtfertigen

Gegenwörter:

delegitimieren

Beispiele:

Das Vorgehen wurde nachträglich legitimiert.
„Der Princeps musste Sorge tragen, die politischen Verhältnisse zu konsolidieren, mit derer Hilfe er seine Machtposition legitimieren konnte.“
Er war legitimiert, als Schiedsrichter einzuschreiten.
Sie ist legitimiert, ein Rezept auszustellen.
Am Eingang zum Gerichtssaal musste sie sich legitimieren.
Nachdem er sich legitimiert hatte, durfte er passieren.
„Sie müssen sich legitimieren, um die Sperrzone zu passieren.“

Wortbildungen:

Legitimation, Legitimierung, Legitimist

Übersetzungen

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „legitimieren
Uni Leipzig: Wortschatz-Portallegitimieren

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 802.
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „legitimieren
  3. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 75.
  4. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 349.