Raub

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Raub (Deutsch)

Singular Plural
Nominativ der Raub die Raube
Genitiv des Raubs
des Raubes
der Raube
Dativ dem Raub
dem Raube
den Rauben
Akkusativ den Raub die Raube
der Raub der Sabinerinnen anonym 17.oder 18.Jahrhundert

Worttrennung:

Raub, Plural: selten: Rau·be

Aussprache:

IPA:
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Raub (Info), Lautsprecherbild Raub (Info)
Reime: -aʊ̯p

Bedeutungen:

das gewaltsame Wegnehmen; das Rauben
Strafrecht: die Wegnahme einer fremden beweglichen Sache durch Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Leben mit der Absicht, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen (§ 249 StGB in Deutschland)
das geraubte Gut, die Beute

Herkunft:

Erbwort von mittelhochdeutsch roup → gmh, übernommen von althochdeutsch roub → goh/roup → goh in der ursprünglichen Bedeutung „dem getöteten Feind Entrissenes“[1]

Synonyme:

Beute, Beutegut

Sinnverwandte Wörter:

Diebstahl, Entwenden, Klauen
Rapuse

Oberbegriffe:

Wegnahme
Delikt, Straftat

Unterbegriffe:

Bankraub, Beuteraub, Frauenraub, Handtaschenraub, Juwelenraub, Kindesraub, Kirchenraub, Kunstraub, Landraub, Leichenraub, Lohnraub, Mädchenraub, Menschenraub, Mundraub, Seeraub, Strandraub, Straßenraub, Tempelraub

Beispiele:

Das Museum meldete heute den Raub eines wertvolles Gemäldes.
Für den Raub des Maibaumes bestehen Regeln, und diese müssen genau beachtet werden.
„Unter den Rassen der westlichen Honigbiene wurde die italienische Biene mit einer besonders starken Neigung zum Raub identifiziert.“[2]
Das Gericht verurteilte den Mann wegen Raubes.
Der Täter versteckte den Raub im Keller.
Die Jungs teilten den Raub unter sich auf, und jeder bekam den gleichen Anteil.
Dieses Vogels Raub sind Mäuse und Frösche.
Das gesamte Anwesen wurde ein Raub der Flammen.
Der neu angelegte, feinsandige Badestrand wurde ein Raub der Wellen.
„Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“[3]

Redewendungen:

ein Raub der Flammen werden – verbrennen
ein Raub der Wellen werden – im Meer versinken

Charakteristische Wortkombinationen:

der Raub der Sabinerinnen
einen Raub begehen, einen Raub verüben, schwerer Raub, versuchter Raub
den Raub aufteilen, ein Raub werden

Wortbildungen:

Substantive: Raubdezernat, Raubkunst, Raubüberfall, Raubverhalten

Übersetzungen

Wikipedia-Artikel „Raub
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Raub
Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Raub
Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRaub

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1357, Eintrag „Raub“.
  2. Raub, Bienenzucht. Abgerufen am 5. Januar 2022.
  3. Paulus: Philipper 2,6 laut Luther-Übersetzung, Revision von 1984

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Raum
Homophone: raub
Anagramme: brau