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umgangssprachlich: eine ganze Reihe von nicht unmittelbar verwandten Gattungen der Gänsevögel (Halslänge zwischen Ente und Schwan, Beine nicht ganz so kurz wie bei den Enten)
abwertend, mit Adjektiv: weibliche Person, Frau oder Mädchen
Herkunft:
mittelhochdeutsch gans, althochdeutsch gans, germanisch *gans-, indogermanisch *ghans- „Gans“; das Wort ist als einfaches Wort (Simplex) seit dem 9. Jahrhundert, als Teil des Kompositums ganshabuh seit dem 8. Jahrhundert belegt[1]
In China gilt die Gans als Symbol ehelicher Treue.
„Die Kinder waren verschwunden, und selbst die Gänse hatten das Weite gesucht.“[2]
Zoologisch gehören auch die Schwäne zu den Gänsen.
„Ich sah ziemlich viele Gänse umherlaufen, und mir gefiel der Gedanke, eine zum Essen zu braten.“[3]
„Die Frage ist halb ernst gemeint, aber Lampe fängt sofort an zu plappern, über seine Erfahrungen mit Gänsen, die mit Fenchel gefüllt werden müßten, der Verdauung wegen; oder Hasen, die in Buttermilch eingelegt, schneller gar würden.“[4]
Die kleine Gruppe bestand aus vier Gänsen und einem Ganter.
„Soll die dumme Gans bei uns in der Stube sitzen?“ sprachen sie - (Brüder Grimm: Aschenputtel)
↑Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gans“, Seite 329.
↑Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 123.
↑James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9, Seite 133. Englisches Original 1843.
↑Klaas Huizing: Das Ding an sich. Eine unerhörte Begebenheit aus dem Leben Immanuel Kants. Albrecht Knaus, München 1998, ISBN 3-8135-0084-5, Seite 103.
Ähnliche Wörter (Deutsch):
ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:Gams, Gämse, ganz